kulturbox_startUp_hamburg_logoWer 2015 einmal über den kulturell knapp bemessenen Tellerrand hinausschauen möchte, der sollte jetzt die Kultur.Box unterstützen. Dann erhält man vier Mal im Jahr eine feine Auswahl an neuer Musik, Literatur, Kunst und anderen Kulturgütern. Mainstream sucht man in der Box vergebens.

Kultur für den Feinschmecker

Hinter dem Projekt stecken der Kommunikationsdesigner Alexander Brauch, die Publizistin Nadja Dumouchel und der Journalist Alain Bieber. Sie alle eint die Liebe zur Independent-Kultur und den kleinen, unentdeckten Kunstfertigkeiten. Die Mainstream-Medien bilden nur einen oberflächlichen Teil dessen ab, wozu Kultur fähig ist, was in der Natur der Sache steckt: Produziert und vertrieben werden die Kulturgüter, die die Masse konsumieren. Wer einen feineren Geschmack hat, das Tiefgründige mag und abseits der Pfade wandern will, der muss sich umschauen. Es wundert nicht, dass die beiden Kultur.Box-Kuratoren Bieber und Dumouchel beide für den Kultursender ARTE tätig sind, der für sein ebenso ausgewähltes Programm bekannt ist. Die beiden stöbern in deutschen Städten nach den Schätzen von Indie-Labels, Independent-Verlagen und freien Künstlern.

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Saionales Kulturgemüse entdecken

Jedes Quartal werfen sie ihre neuesten Entdeckungen in die Kultur.Box und verschicken sie an die Abonnenten. Dabei soll es jedes Mal eine Überraschung sein, was man genau in der kulturellen Gemüsekiste finden wird: Bücher, Magazine, Filme, Musik, Veranstaltungen oder Kunstobjekte. Wie beim Gemüse soll es auch hier saisonale und regionale Unterschiede geben, wenn das StartUp erst einmal angelaufen ist. In der Kultur.Box #1 findet man ein rühriges Potpourri an Kultur aus Hamburg, Berlin und Leipzig:

  • Sarah Schmidt: “Eine Tonne für Frau Scholz”, aus dem Verbrecher Verlag, Berlin, 2014.
  • Klebstoff 8, November 2014, International Neighboorhood Verlag, Leipzig.
    Über 200 herauslösbare Aufkleber von Künstlern gestaltet.
  • HGich.T: “MEGABOBO”. CD, November 2014, Tapete Records, Hamburg.
  • Eine Freikarte für “Shorts Attack“, Kurzfilmprogramm auf bundesweiter Tour, von interfilm Berlin organisiert.

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Crowdfunding für Kultur.Box

Seit ein paar Wochen sammelt das StartUp-Team der Kultur-Box das Startkapital auf startnext. Jeder Anhänger dieser Idee kann das Projekt unterstützen, indem er einen selbstgewählten Betrag spendet. Wird die Gesamtsumme in etwa zwei Wochen erreicht, dann erhält der Glückliche für eine Spende von 55 Euro ein Kultur.Box Best-Of 2014, für 213 Euro ein Jahresabo 2015 und gegen acht Euro eine blühende Samenbombe. Wird das Finanzierungsziel nicht erreicht, wird auch die Spende nicht angenommen – man kann also nur gewinnen.

Noch bis zum 1. Februar kann man sich für das StartUp engagieren.