Die „The Future of Content Marketing“-Studie von HubSpot gibt Hinweise darauf, wie Unternehmen ihre Kundschaft in Zukunft online erreichen werden. Wer die wichtigsten Trends nicht verpasst, behält den Anschluss.

Für die Content-Marketing-Studie 2017 wurden 3.010 Verbraucher zu ihrem Online-Konsum befragt, die zu je einem Drittel aus Deutschland, den USA und Lateinamerika stammen. Dabei wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis bezüglich der Geschlechter- und Altersverteilung geachtet.

Tipp 1: Online-Präsenz im responsive Design

Shoppen, informieren, konsumieren: In der Content-Marketing-Studie gaben 48 Prozent der Befragten an, vorwiegend mit dem Smartphone ins Internet zu gehen, Tendenz steigend. Während 2016 noch 56 Prozent vorwiegend mit dem Computer oder Laptop online gingen, waren es 2017 nur noch 43 Prozent.

Was zu tun ist: Webseiten und Shops müssen im responsive Design gestaltet werden, Inhalte sollten sich an das Nutzerverhalten anpassen. Das bedeutet: Texte müssen gut strukturiert sein, damit sie auf dem Smartphone lesbar sind, Videos sollten nicht zu lang sein.

Tipp 2: Webseite als Visitenkarten

Wer Informationen zu einem Unternehmen benötigt, der wendet sich in erster Linie an die Webseite. Hier erwartet der Verbraucher umfassende, aktuelle und glaubwürdige Informationen. Für zwei Drittel der Befragten ist die Webseite die erste Anlaufstelle. Informationen ziehen sich Verbraucher außerdem aus Unternehmens-Videos (41%), dem Facebook-Profil (37%) und Newsletter (32%). Das Angebot an Video-Content (54%) und Newsletter (46%) wird von der Mehrheit vorausgesetzt.

Was zu tun ist: Erstellen und Pflegen einer hochwertigen Webseite, die aktuelle Informationen in verschiedenen Content-Formaten bereithält. Die Webseite ist das Aushängeschild für Unternehmen wie Selbstständige.

Tipp 3: Facebook-Account pflegen

In der Content-Marketing-Studie gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie einen Facebook-Account besäßen (Instagram: 44%, Twitter: 42%) und für 71 Prozent ist es auch das am meisten genutzte Netzwerk. Verbraucher lieben die Abwechslung, denn laut Content-Marketing-Studie schenken sie sowohl Videos, Nachrichtenbeiträgen wie auch Multimedia-Artikeln ihre Aufmerksamkeit. Blog-Beiträge, längere Textbeiträge und Podcasts werden stattdessen nur registriert.

Was zu tun ist: Jedes Unternehmen sollte einen Facebook-Account haben, der den Status Quo der Unternehmensaktivitäten widerspiegelt. Das nötige Know-How für die effektive redaktionelle Betreuung eines solches Social-Media-Accounts können sie sich in einem Social-Media-Seminar aneignen.

Tipp 4: Über Messenger-Apps mit Kunden kommunizieren

Vor allem die jüngeren Befragten der Content-Marketing-Studie würden Messenger-Apps nutzen, wenn sie auf dringende Fragen zu Produkten oder Dienstleistungen schnellere Antworten erhalten würden. 72 Prozent der Befragten stimmen der Nutzung von Messenger-Apps zu, 70 Prozent würden sie bei Support-Anfragen einsetzen. Dabei gab fast die Hälfte der Befragten 55+ an, keine Messenger-Apps zu verwenden.

Was zu tun ist: Unternehmen und auch Selbstständige sollten ausreichend Kapazitäten für die Betreuung von Messenger-Apps einplanen. Wer schnell wissen möchte, ob das Café veganen Kuchen anbietet oder ob es den Pullover auch in Größe 42 gibt, greift als junger Konsument vermehrt zu Facebook-Messenger.

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