Die SEMrush-Studie 2017 legt 40 klassische Fehler im Onpage-SEO offen. Wer der eigenen Webseite den Weg zu einem möglichst guten Ranking ebnen möchte, der sollte die folgenden 10 Onpage-SEO-Tipps befolgen.

      1. Es kommt auf die inneren Werte an: Uniquer Content

        Noch immer ist es zu vielen Webseiten-Besitzern nicht durchgedrungen: Auf Webseiten dürfen sich keine doppelten Inhalte finden. Wer bei ähnlichen Themenseiten auf Copy und Paste setzt, der schwächt den Pagerank seiner Webseite enorm ab. Es ist also wichtig, auf jeder einzelnen Seite neue Worte zu finden, auch wenn die eigentlichen Inhalte sich ähneln – gute Texter bekommen genau das hin.

      2. Finde die Balance: Text-HTML-Verhältnis

        Über 93 Prozent der Webseiten, die von der SEMrush-Studie erfasst wurden, haben ein niedriges Text-zu-HTML-Verhältnis. Das bedeutet, dass die sogenannte Text-to-Code-Ratio nicht ausgewogen ist. Was bedeutet das wiederum? Neben dem sichtbaren Text aus Buchstaben und Satzzeichen besteht ein Text auch immer aus Code. Suchmaschinen erfassen so, wie Webseitentexte strukturiert sind, welche Überschriften genutzt werden, ob Worte gefettet oder kursiv gesetzt wurden und es Aufzählungen, Tabellen und Bilder im Text gibt. Es ist nicht völlig klar, welchen Einfluss das Text-HTML-Verhältnis auf das Ranking hat – sich Gedanken über den Aufbau und die Gestaltung einer Webseite zu machen, kann aber nicht schaden. Faustregel: Je besser strukturiert ein Text ist, desto besser kommt er bei Suchmaschinen an.

      3. Bitte gib mir mehr als ein Wort!

        Einfacher nachzuvollziehen ist, dass Webseitentexte ausreichend Text haben sollten, leere Seiten sind out. Minimal 300 Worte gelten als magische Grenze. Überraschend hingegen ist, dass laut SEMrush-Studie tatsächlich 73,47 Prozent der Webseiten über eine zu geringe Wortanzahl verfügen. In Online-Shops mit vielen Produkten und Überblicksseiten ist es schwer und müßig Worte, für immer dieselben oder ähnliche Produkte zu finden, aber es lohnt sich.

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      4. Um was geht es hier? Den optimalen Seitentitel finden

        Zu den wichtigsten SEO-Faktoren gehört der Seitentitel. Diesen können User zumeist gemeinsam mit der Meta Description anlegen. Viele messen dem Seitentitel – Title Tag –  nicht sehr viel Wert bei bzw. verwenden ihn nicht optimal, wenn man der aktuellen Semrush-Studie glauben darf. Mal ist er zu kurz, dann zu lang oder doppelt vergeben – oder gar nicht existent. Wer es richtig machen möchte: Die optimale Länge des Seitentitels beläuft sich auf 55 bis 60 Zeichen. Für die Google-Suche sollte er interessant formuliert sein und wichtige Keywords enthalten – nichts leichter als das!

      5. Strukturiere dich mit Überschriften!

        Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Suchmaschinen keine Inhalte, sondern HTML „lesen“, dann erscheinen Überschriften wie Markierungen, die ihnen Orientierung bieten. Damit Suchmaschinen die Überschriften als solche erkennen, müssen sie dementsprechend formatiert werden. So werden für die Programme der Aufbau und die Struktur des Textes deutlich. In solchen Content Management Systemen wie WordPress ist der Titel der Seite bereits eine H1 – die erste und wichtigste Überschrift, die es nur ein Mal auf jeder Seite gibt (Ein Buch hat schließlich auch nur einen Titel, nicht zwei). Im Weiteren sollte jeder Text mit H2- und ggf. H3-Überschriften gegliedert werden.

      6. Empfehlungen aussprechen: Link-Struktur

        Suchmaschinen möchten Verlinkungen auf interne und externe Seiten sehen. Klickt ein Besucher auf den Link, muss aber auch etwas passieren. Fehlerseiten durch tote Links müssen verhindert werden. Es lohnt sich in regelmäßigen Abständen  interne und externe Links auf den eigenen Seiten auf 4XX- und 5XX-Fehler zu durchsuchen. Auf den untersuchten Seiten der SEMrush-Studie finden sich in über 80 Prozent der Fälle 4XX-Fehler.

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      7. Finden und gefunden werden: Sitemap

        Die Sitemap ist für Suchmaschinen das Inhaltsverzeichnis einer Webseite. Deshalb ist es wichtig, dass sie existiert und ordentlich gepflegt ist. Dazu gehört, dass die Sitemap immer auf einem aktuellen Stand ist. Gibt es neue Unterseiten? Wurden Inhalte abgeändert? Seiteninhaber können selbst bestimmen, wie oft sie ihre Sitemap von Suchmaschinen durchsuchen lassen möchten. Wer Inhalte oft verändert oder hinzufügt, kann sie täglich durchsuchen lassen bzw. signalisieren, dass das Sinn macht. Wann die Suchmaschine wirklich zuschlägt, liegt hingegen nicht in der Hand des Besitzers.

      8. Deine Bilder sind ein paar Worte wert: Bilder-SEO

        Auch Bilder müssen ordentlich beschriftet werden, damit Suchmaschinen die Inhalte der Bilder verstehen. Der Alt-Tag ist wichtig, denn der hier eingegebene Text wird angezeigt, wenn das Bild nicht geladen wird. Wie auch ein Text kann ein Bild durch Description und in diesem Fall eine Bildunterschrift kurz vorgestellt werden. Zudem solltest du darauf achten, dass dein verwendetes Bild möglichst weboptimiert ist, d.h. eine nicht zu hohe Auflösung hat. Wenn du die Bilddatei dann noch ordentlich benennst und Keywords in den Dateinamen einfließen lässt, hast du das 1×1 des Bilder-SEO bestanden.

      9. Erzähl es auch den Suchmaschinen: Meta Description

        Taucht eine Webseite in der Google-Suche auf, wird auch die Meta Description sichtbar. Sie gibt kurz und knackig den Inhalt der Page wieder und macht Lust auf’s Klicken – das Ziel von Online Marketing. Auf das Ranking hat eine gute Meta Description keinen Einfluss – jedoch behältst du mit einer guten Description die Kontrolle darüber, wie deine einzelnen Sites in Suchmaschinen angezeigt werden – und das sollte dir ein paar Worte wert sein.

      10. Geduld ist Geld: Ladezeit

        Alle Inhalte sind super gepflegt, die Webseite besticht mit ihrem Design und…sie lädt und lädt und lädt. Besonders beim Onlineshoppen ist zu beobachten, dass User in wenigen Sekunden aufgeben und die Seite verlassen – Schuhe shoppen oder die Reise buchen können sie auch woanders. Ihr solltet also alles dafür tun, um die Ladezeit so gering wie möglich zu halten.

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