Das Frollein ist nicht nur als Texterin und Redakteurin in Berlin äußerst aktiv. Auch im eigenen Kiez treibt es neue Projekte voran und gründete zuletzt mit zwei weiteren Weißenseerinnen das Projekt “Aber Hallo, Weißensee!“. Resultat ist ein schicker Stadtplan für unseren aufstrebenden Stadtteil. Jetzt wurde das darauf aufbauende Projekt “Gründerzeit 2.0” zu einem der drei Gewinner des berlinweiten Wettbewerbs “MittendrIn Berlin” gekürt.

MittendrIn Berlin – Auch in Weißensee

Die Potsdamer Straße wird grün, Weißensee bekommt einen Pop-up-Store und in Oberschöneweide fährt man auf Tradition ab. So lassen sich die drei Gewinner-Projekte des aktuellen Wettbewerbs MittendrIn Berlin! zusammenfassen, die sich über insgesamt 105.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Ideen im kommenden Sommer freuen können. Das Motto der aktuellen Wettbewerbsrunde gab die Aufgabenstellung für die Akteure in Berlins Geschäftsquartieren klar vor: „Aktionen weiterdenken“ und „Impulse setzen“. Die Kooperationen vor Ort waren aufgerufen, entweder bereits etablierte Konzepte aufzufrischen oder mit neuen Ideen auf ihren Standort aufmerksam zu machen. Insgesamt zehn Berliner Akteursgemeinschaften folgten dem Wettbewerbsaufruf des Landes Berlin, der IHK Berlin sowie weiterer privater Partner. Jetzt hat eine Fachjury die Entscheidung gefällt. Die Gewinner sind die Projekte „Boulevard Potsdamer – Eine Straße wird GRÜN“ der Interessengemeinschaft Potsdamer Straße e.V., „Gründerzeit 2.0“ des Bewerbungsteams Aber hallo, Weißensee! sowie das Straßenfest „Boxenstopp Wilhelminenhofstraße“, mit dem eine Initiative aus Schöneweide ins Rennen geht.
Sie erhalten je 35.000 Euro Preisgeld sowie ein individuelles Coaching. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Es ist unser Ziel, die Vielfalt der Berliner Kieze und ihrer Zentren zu stärken, denn dort engagieren sich die Berlinerinnen und Berliner für ihre Stadt. Die pfiffigen Ideen der Teilnehmenden des Wettbewerbs MittendrIn sind auch in diesem Jahr bemerkenswert. Ich freue mich über die Entscheidung der Jury für die drei Projekte, denn sie stehen mit ihren Eigenschaften exemplarisch für Berlins Geschäftsquartiere: vielfältig, kooperativ, einzigartig.“

„Gründerzeit 2.0 – Weißensee Entdecken – Teilhaben – Vernetzen“

„Für die Berliner Wirtschaft sind gut entwickelte Zentren und Geschäftsstraßen ein Erfolgsgarant. Einkaufen in Berlin ist immer mehr Freizeiterlebnis mit Event-Charakter, an barrierearmen Orten mit hoher Aufenthaltsqualität. Es freut mich, dass die Teilnehmer*innen die Jury auch mit innovativen, umweltbezogenen Projekten überzeugen konnten. Emissionsarmer Verkehr, Hofbegrünung, Belebung der Stadtparks, attraktive Kieztreffpunkte, das sind aktuelle Themen für Berlin.“, findet Wirtschaftsstaatssekretär Rickerts. Mit dem Projekt „Gründerzeit 2.0“ soll im Quartier rund um die Langhansstraße in Weißensee die Möglichkeit entstehen, den Kiez und seine Angebote neu kennenzulernen. Die Kooperation „Aber hallo, Weißensee“ möchte für den Zeitraum von Mai bis September in einem Ladenlokal einen Gründerladen genannten Pop-up-Store einrichten. Hier steht den kleinen Gewerbetreibenden und Künstlern des Kiezes eine Holzbox zur Verfügung, in der die eigenen Produkte verkauft, bzw. auf Dienstleistungen hingewiesen werden kann. Auf einem Touchscreen im Laden können die Besu- cher weitere Informationen über die Inhalte der jeweiligen Box erfahren. Darüber hinaus soll der Gründerladen für Workshops und Netzwerken genutzt werden können. IHK-Geschäftsführerin für Wirtschaft & Politik, Dr. Marion Haß: „Gemeinsam mit den Bewohnern, Kunden und Touristen sind wir gespannt auf die Umsetzung der kreativen Projekte in der Potsdamer Straße, Oberschöneweide und Weißensee. Die lokalen Akteure aus Handel, Gewerbe und Bewohnerschaft haben sich auf ihre Stärken vor Ort besonnen und Wettbewerbsbeiträge eingereicht, mit denen sie in den kommenden Monaten ganz sicher von sich reden machen werden. Darüber hinaus stärken die Projekte die Zusammenarbeit in den Netzwerken und sind ein positives Signal für die weitere Entwicklung der Standorte.“

Infos zu MittendrIn Berlin

Wer steht dahinter? MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren ist eine Aktion des Landes Berlin unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, der Berliner Sparkasse, der Berliner Woche, der BMW Group, City Clean, EDEKA, dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., der IHK Berlin, der Agentur kaiko, REWE, Ströer Deutsche Städte Medien sowie Ziegert Bank- und Immobilienconsulting. Gemeinsames Interesse ist es, neue Impulse für die Entwicklung der Berliner Zentren zu geben.